Kanzlei Grigat & Krüger
Die Anwaltskanzlei für Corona-Wirtschaftshilfen

Überblick über die Corona-Wirtschaftshilfen

Überbrückungshilfe I - ANTRAGSFRIST ABGELAUFEN

  • Berechtigt waren kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen aus allen Branchen 
  • Die Erstanträge für die ÜH I für den Förderzeitraum Juni bis August 2020 konnten bis zum 09. Oktober 2020 gestellt werden 
  • Voraussetzung war ein Umsatzeinbruch von 40 % im jeweiligen Förderzeitraum Juni bis August 2020 sowie durchschnittliche Umsatzeinbußen von mindestens 60 % in den Monaten April und Mai 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten 
  • Das beantragende Unternehmen musste vor dem 31.10.2019 gegründet und dauerhaft am Markt tätig gewesen sein
  • je nach Umsatzeinbruch Erstattung der Fixkosten bis zum 80 % 
  • ACHTUNG: Spätestens bis zum 31. Dezember 2021 ist die Schlussabrechnung durch den prüfenden Dritten für den Antragsteller vorzulegen. Erfolgt keine Schlussabrechnung ist die Überbrückungshilfe I zurückzuzahlen.

Novemberhilfe - ANTRAGSFRIST ABGELAUFEN

  • Berechtigt sind Unternehmen und Soloselbstständige, die aufgrund der Schließungsverordnungen von Bund und Ländern vom 28.10.2020 („Lockdown-light“) den Geschäftsbetrieb einstellen mussten oder hierdurch indirekt betroffen sind
  • Ein Zuschuss von bis zu 75% des Umsatzes vom November 2019 kann beantragt werden
  • Erstanträge konnten bis zum 30. April 2021 gestellt werden
  • ACHTUNG: Spätestens bis zum 31. Dezember 2021 ist die Schlussabrechnung durch den prüfenden Dritten für den Antragsteller vorzulegen. Erfolgt keine Schlussabrechnung ist die Novemberhilfe zurückzuzahlen.

Dezemberhilfe - ANTRAGSFRIST ABGELAUFEN

  • Berechtigt sind Unternehmen und Soloselbstständige, die aufgrund der Schließungsverordnungen von Bund und Ländern vom 28.10.2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten und aufgrund der Beschlüsse von Bund und Ländern vom 25.11. und vom 02.12.2020 auch im Dezember 2020 von den Schließungsverordnungen direkt oder indirekt betroffen waren
  • Bis zu 75% des Umsatzes vom Dezember 2019 können beantragt werden.
  • Erstanträge konnten bis zum 30. April 2021 gestellt werden
  • ACHTUNG: Spätestens bis zum 31. Dezember 2021 ist die Schlussabrechnung durch den prüfenden Dritten für den Antragsteller vorzulegen. Erfolgt keine Schlussabrechnung ist die Dezemberhilfe zurückzuzahlen.

Überbrückungshilfe II - ANTRAGSFRIST ABGELAUFEN

  • Ein Anspruch auf Überbrückungshilfe II kann dann geltend gemacht werden, wenn im Zeitraum zwischen September 2020 und Dezember 2020 ein Umsatzeinbruch von entweder durchschnittlich 30% zu verzeichnen ist, oder wenn in zwei aufeinanderfolgenden Monaten in diesem Zeitraum ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% vorliegt
  • Die Höhe der erstattungsfähigen Beträge richtet sich nach den angefallenen Fixkosten im Zeitraum September bis Dezember 2020 sowie dem prozentualen Umsatzrückgang gegenüber dem Vergleichsmonat des Jahres 2019
  • Erstanträge konnten bis zum 31. März 2021 gestellt werden, Änderungsanträge waren bis zum 31. Mai 2021 möglich.
  • ACHTUNG: Spätestens bis zum 31. Dezember 2021 ist die Schlussabrechnung durch den prüfenden Dritten für den Antragsteller vorzulegen. Erfolgt keine Schlussabrechnung ist die Überbrückungshilfe II zurückzuzahlen.

Überbrückungshilfe III

  • Ab einem Umsatzrückgang von mindestens 30% gegenüber dem Vergleichsmonat des Jahres 2019 kann für den jeweiligen Monat im Zeitraum zwischen November 2020 und Juni 2021 ein Anspruch auf Überbrückungshilfe III geltend gemacht werden.
  • Die Höhe der erstattungsfähigen Beträge richtet sich nach den angefallenen Fixkosten im jeweiligen Fördermonat sowie dem prozentualen Umsatzrückgang gegenüber dem Vergleichsmonat des Jahres 2019.
  • Erst- und Änderungsanträge können bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden
  • Abschlagzahlungen wurden nur bei einer Antragstellung bis zum 30.06.2021 gewährt
  • ACHTUNG: Spätestens bis zum 30. Juni 2022 ist die Schlussabrechnung durch den prüfenden Dritten für den Antragsteller vorzulegen. Erfolgt keine Schlussabrechnung ist die Überbrückungshilfe III zurückzuzahlen.


Überbrückungshilfe III Plus - ANTRAGSTELLUNG AB DEM 23.JULI 2021 MÖGLICH

  • Ab einem Umsatzrückgang von mindestens 30% gegenüber dem Vergleichsmonat des Jahres 2019 kann für den jeweiligen Monat im Zeitraum zwischen Juli 2021 bis September 2021 ein Anspruch auf Überbrückungshilfe III Plus geltend gemacht werden.
  • Die Höhe der erstattungsfähigen Beträge richtet sich nach den angefallenen Fixkosten im jeweiligen Fördermonat sowie dem prozentualen Umsatzrückgang gegenüber dem Vergleichsmonat des Jahres 2019.
  • Erst- und Änderungsanträge können bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden
  • Abschlagzahlungen werden zunächst in Höhe der Hälfte der beantragten Förderung gewährt

Wer ist antragsberechtigt für die Überbrückungshilfen?

Unternehmen mit einem Umsatzrückgang von mindestens 30% sind antragsberechtigt.

Kleine und mittelständische Unternehmen

Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen und unabhängig von ihrer Rechtsfom, welche die Förderbedingungen erfüllen

Solo-Selbstständige

Solo-Selbstständige und Angehörige der freien Berufe im Haupterwerb

Solo-Selbstständige

Solo-Selbstständige und Angehörige der freien Berufe im Haupterwerbe

Gemeinnützige Unternehmen

Gemeinnützig tätige Unternehmen, die dauerhaft wirtschaftlich beschäftigt sind.

Gemeinnützige Unternehmen

Gemeinnützig tätige Unternehmen, die dauerhaft wirtschaftlich beschäftigt sind.

Was wird bei den Überbrückungshilfen erstattet?

Erstattet werden, abhängig vom Umsatzeinbruch im jeweiligen Monat, 40%, 60% oder 100% der betrieblichen Fixkosten, die im jeweiligen Monat angefallen sind, sofern diese Fixkosten fortlaufend, nicht einseitig veränderbar und vertraglich vor dem 1. Januar 2021 (Überbrückungshilfe III)  bzw. vor dem 1. Juli 2021 (Überbrückungshilfe III Plus) oder hoheitlich begründet worden sind.

Wie hoch ist die Förderung?

  • Bei einem Umsatzeinbruch ≥ 30% und <50% werden bis zu 40% der Kosten erstattet
  • Bei einem Umsatzeinbruch ≥ 50% und <70% werden bis zu 60% der Kosten erstattet
  • Bei einem Umsatzeinbruch ≥ 70% werden bis zu 100% der Kosten erstattet
  • Bei einem Umsatzeinbruch von mindestens 50% innerhalb der Förderzeiträume werden in Abhängigkeit der Höhe des Umsatzeinbruchs zusätzlich Aufschläge auf die Überbrückungshilfe gewährt (sog. Eigenkapitalzuschuss)
  • Die maximale Fördersumme beträgt 10.000.000 € pro Fördermonat

Welche Fixkosten können erstattet werden?

  • Mietkosten, Pachten und Grundsteuern
  • Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen
  • Handelsrechtliche Abschreibungen
  • Finanzierungskostenanteile von Leasingraten
  • Instandhaltungs-, Wartungs- und Einlagerungskosten für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens
  • Elektrizitäts-, Heizungs-, Wasser- und Reinigungskosten
  • Grundsteuern
  • Betriebliche Lizenzgebühren,
  • Gebühren für Abonnements und Versicherungen sowie feste betriebliche Ausgaben (z.B. Telefon, Internet, Kontoführungsgebühren, Kosten der Lohn- und Finanzbuchhaltung, Kosten für die Jahresabschlusserstellung)
  • Kosten für prüfende Dritte, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen
  • Personalaufwendungen, die nicht vom Kurzarbeitergeld erfasst sind (pauschal 20 % der Fiksoten), Kosten für Auszubildende
  • Bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen bis zu 20.000 € pro Monat zur Umsetzung von Hygienekonzepten
  • Marketing- und Werbekosten
  • Ausgaben für Hygienemaßnahmen
  • Investitionen in Digitalisierung in Höhe von bis zu insgesamt 20.000€, abhängig von der beantragten Überbrückungshilfe
  • NEU bei der Überbrückungshilfe III Plus: Kosten, die ein Schuldner in einer Restrukturierungssache oder einer Sanierungsmoderation nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) zu tragen hat, bis zu 20.000 € pro Fördermonat
  • NEU bei der Überbrückungshilfe III Plus: Statt der Personalkostenpauschale können die Personalkosten mit der Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) gefördert werden für Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurück holen oder neu einstellen

Wie verlaufen die Auszahlungen?

  • Sobald der Antrag auf Überbrückungshilfe III Plus gestellt wurde, erfolgt regelmäßig eine Abschlagszahlung in Höhe von 50% der gewährten Förderung. Maximal umfasst die Abschlagszahlung 100.000 € pro Fördermonat
  • Sobald der Antrag vollumfänglich bewilligt wurde, wird der restliche Betrag an das angegebene Konto überwiesen. 

Wie funktioniert das Antragsverfahren?

Was müssen Sie tun, um unsere Unterstützung zu erhalten?

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Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Vertrauen Sie unserem Erfolg!

Bislang erfolgreich bearbeitete Verfahren bundesweit:

  • Überbrückungshilfen I – III: 400
  • November- und Dezemberhilfen: 350
  • bislang erreichtes Fördervolumen: circa € 4.000.000,00
  • Erfolgsquote: circa 98 % 

Ihr Team an Ihrer Seite

Vertrauen Sie dem spezialisierten Team der Anwaltskanzlei Grigat & Krüger als Ihren seriösen und zuverlässigen Partner

Bundesweit haben wir bislang mehrere hundert Unternehmen aller Branchen im Rahmen der Corona-Wirtschaftshilfen erfolgreich beraten und vertreten.

Zudem beraten wir umfassend in allen arbeits-, wirtschafts-, steuer- und datenschutzrechtlichen Maßnahmen in Zeiten von Corona.

RA Nicole Grigat LL.M.

FAStR, FAFamR

Frau Grigat, LL.M. ist Inhaberin einer Kanzlei für Rechts- und Steuerberatung. Fundierte und schnelle Beratung in steuer- und betriebswirtschaftlichen Fragen ist ihr Tagesgeschäft.

RA Gunnar Krüger

FAStR

Herr Krüger ist Inhaber einer Kanzlei verfügt über eine langjährige Erfahrung in der writschafts- und arbeitsrechtlichen Beratung von Unternehmen des Mittelstandes. 

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Soforthilfe in der Corona-Krise

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Wir sind Ihr erfahrener Partner in allen Rechts- und Steuerfragen rund um die Corona-Krise, schnell, kompetent, persönlich und digital.

Wir unterstützen Sie, insbesondere bei der Antragstellung von Sofortbeihilfen, Kurzarbeitergeld, Darlehen bei der NRW-Bank oder KfW-Förderbank und Reduzierung Ihrer Steuerlast.

Zudem beraten wir Sie umfassend in allen arbeits-, wirtschafts- und datenschutzrechtlichen Fragen, damit Ihre Sofortmaßnahmen rechtssicher umgesetzt werden können.

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